| Psychotherapie und Schamanismus Bemerkungen besonders zu den Seminaren in Tunesien. |
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PDF-Folder: Seminar in Tunesien 31 Jan. 2010 bis 07 Feb. 2010 |
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| Seminare in Tunesien |
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| Seit über zwanzig Jahren bin ich Integrative Gestalttherapeutin, arbeite in freier Praxis. Schon über zwanzig Jahre beschäftige ich mich mit
Schamanismus, habe schon damals bei so berühmten Schamanen wie Michael Harner, Gründer der weltweiten "Foundation of shamanic studies", Sandra
Ingermann und Felicitas Goodman gelernt. Jetzt arbeite ich mit Paul Uccusic und Michael Haslinger und lerne von ihnen. Lange Zeit war ich der Meinung strickt zwischen Psychotherapie und Schamanismus trennen zu müssen. Bis mir aufgefallen ist, wie viel ich mit Trancen und Energien arbeite. Das hätte ich ohne mein schamanisches Wissen nicht gekonnt. Inzwischen befruchten sich Psychotherapie und Schamanismus immer mehr. Eine stattliche Anzahl von Psychotherapeuten bietet schamanisches Arbeiten an und Schamanen nutzen immer mehr psychotherapeutische Erfahrungen, die sie gemacht haben, für ihre Arbeit. So lassen sich Jungsche Archetypen in schamanisches Arbeiten ebenso wie angepasste Aufstellungsarbeit, die starken Emotionen früher Gestaltgruppen und die intensive, heilsame nonverbale Arbeit des Benedettischülers Mauricio Peciccia finden. Ganz besonders deutlich wird die Ähnlichkeit in der Arbeit mir traumatisierten Menschen nach Luise Reddemann und dem Holländer Ellert Nijenhuis. Hier wird noch mehr als in der Aufstellungsarbeit mit inneren Bildern, Metaphern, Märchen und den dazugehörenden Emotionen gearbeitet. (Und vielleicht haben traumatisierte Menschen auch einen leichteren Zugang zum Schamanismus). Und über das Träumen denken Menschen seit Urzeiten nach. Gestalttherapie und Schamanismus haben einige wichtige Gemeinsamkeiten: In beiden ist Eigenverantwortung sehr wichtig, sind der Ausdruck von Gefühlen wichtig, die Körperlichkeit sowie die Arbeit mit Trancen, Meditationen und Spiritualität. Beide schätzen und fördern Lebendigkeit und Kreativität. Und doch ist Schamanismus mehr als das alles. Es gibt ihn auf der ganzen Welt seit Jahrtausenden, auf allen Erdteilen. Die Zugangsweisen variieren von Erdteil zu Erdteil, doch im Grunde geht es überall um die gleichen Rituale, den gleichen Respekt vor der Natur, den Ahnen und den Mitmenschen. In seinem Zentrum geht es um Kraft und Absicht, also den Willen. Die schamanische Arbeit mit der Trommel als Transportmittel auf den Reisen in andere Wirklichkeiten gibt sehr viel Energie. Es gibt keinen Guru im Schamanismus, Krafttiere und Lehrer aus anderen Wirklichkeiten heilen und antworten auf Fragen. Alles in der Natur ist belebt und Teil von uns, alles ist mit allem verbunden. Daher arbeitet die Schamanin auch viel in der Natur an besonderen Kraftplätzen. Die Erfahrung der mitfühlenden Geister in der anderen Wirklichkeit ist schwer zu beschreiben. Am besten für mich so: Es macht große Freude. Man findet Wahrheiten für sich selber, die keiner vorgibt. Schamanismus ist Kontakt mit der ältesten Trancetechnik, Heilerarbeit und Spiritualität der Welt. Wenn man so will die älteste Psychotherapie der Welt. Er fördert Heilung und persönliche Entwicklung, gibt Energie, Ziele zu finden und zu erreichen hat sich seit Jahrtausenden bewährt und gehalten gegen alle Versuche ihn zum Verschwinden zu bringen. Auch darüber gibt es unzählige Bücher. Letzten Endes verbindet sich das was heilt und setzt sich durch. |
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| Über Hilde Heindl | |||
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Hilde Heindl Psychotherapeutin Integrative Gestalttherapeutin Kalvarienberggasse 46/11 1170 Wien Telefon & Fax: 43-1-403 33 88 mailto: |
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